Aktuelles zum Corona-Virus für unsere CED PatientInnen Stand 1-2021

 


Für unsere PatientInnen, die eine immunsuppressive Therapie erhalten, wollen wir im folgenden hilfreiche Informationen zum Umgang mit der Situation des Corona-Virus in Deutschland geben. Stand 1-2021

 

Liebe  Patientin, lieber Patient,

Intensiv wird die COVID- 19 Pandemie ständig wissenschaftlich auch im Hinblick auf den Zusammenhang zu CED verfolgt. Um zu diesen Erkenntnissen beizutragen, beteiligen wir uns an einer retrospektiven Studie des CED-Kompetenznetz und bitten alle Patienten mit CED und COVID 19 Infektion um eine Rückmeldung an unsere Praxis.

Risiko und Verhaltensregelungen

Die CED-Leitliniengruppen hat ein Addendum zur Betreuung von Patienten mit CED in der COVID-19 Pandemie erstellt. Es wurde nun in der Zeitschrift für Gastroenterologie publiziert. (Stallmach A et al. Addendum zu den… Z Gastroenterol 2020; 58: 672–692)

Derzeit liegen keine Hinweise dafür vor, dass eine Behandlung mit immunsuppressiven Medikamenten das Risiko einer SARS-CoV-2 Infektion relevant erhöht. Patienten mit gastroenterologischen Krankheiten, die eine immunsuppressive Therapie erhalten, sollten daher die Medikamente in der verordneten Art und Dosierung weiter einnehmen, da ein Aufflammen der Erkrankung das größere Risiko darstellt.

Die European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) stellt auf ihrer Webseite wöchentlich aktualisierte Informationen zum Umgang mit COVID-19 in Bezug auf chronisch-entzündliche Darmerkrankungen zusammen.Alle weiteren Maßnahmen sind den entsprechenden Gremien zu unterstellen, hier insbesondere dem Robert-Koch-Institut, von dem praktisch täglich in den Medien berichtet wird. Die entscheidenden Informationen erhalten sie im übrigen im Internet unter den folgenden Web Adressen:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/2296762

 

Arbeitsplatz-Risiko

Die Einschätzung, ob an einem bestimmten Arbeitsplatz (z.B. Kinderbetreuung, öffentlicher Bereich etc.) eine besondere Gefährdung in Verbindung mit den o.g. Ausführungen zur Immunsuppression gegeben ist, liegt nicht in unserem Aufgaben - und Kompetenzbereich! Hierfür sind jeweils die Betriebs-Ärzte und Amtsärzte zuständig. Laut DGVS gilt folgende Empfehlung: Bei Patienten mit einer CED und einer immunsuppressiven Therapie,die in Berufen mit einer hohen Zahl sozialer Kontakte zu
Menschen mit unbekanntem Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion
oder gesicherter COVID-19-Erkrankung arbeiten (z. B. Personen,
die im Gesundheitssystem arbeiten), kann ein Wechsel
des Arbeitsplatzes vorgenommen werden.

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